Freud, Sigmund: Hemmung, Symptom und Angst

Freud, Sigmund: Hemmung, Symptom und Angst

Hrsg. von Lothar Bayer
152 S.
ISBN: 978-3-15-019691-5

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Freuds eigene konzise Zusammenfassung seiner Forschungen: Jeder hat Erfahrungen mit Angst. Auf Ängste reagieren wir oft mit Hemmungen (etwa durch Verzicht oder Vermeidung bestimmter Handlungen). Werden diese Reaktionen zu stark bzw. pathologisch, spricht Freud von einem Symptom – das so gravierend sein kann, dass Hilfe von außen nötig wird.
Sein Verständnis des Phänomens Angst hat Freud vor allem an der Untersuchung von verdrängten Regungen des »Es« (also jenes unbewussten Teils, dessen Inhalt Triebe und Affekte sind) seiner Patientinnen und Patienten geschärft, bei deren Behandlung es um die analytische Aufdeckung dieser Regungen und ihrer Integration in das bewusste Ich ging.
Der bis heute einflussreiche Aufsatz von 1926 wird hier vollständig kommentiert und seine Nachwirkung aufgeschlüsselt.

Hemmung, Symptom und Angst
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI

NACHTRÄGE
A MODIFIKATIONEN FRÜHER GEÄUSSERTER ANSICHTEN
a) Widerstand und Gegenbesetzung
b) Angst aus Umwandlung von Libido
c) Verdrängung und Abwehr
B ERGÄNZUNG ZUR ANGST
C ANGST, SCHMERZ UND TRAUER

Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen

Nachwort:
Freuds Metapsychologie des Angstaffekts
Literaturhinweise

Sigmund Freud (6.5.1856 Freiberg – 23.9.1939 in London) begründet aus der systematischen Erneuerung der Psychologie die Psychoanalyse und hat mit seinen Theorien große Wirkung auf Literaten wie Thomas Mann, Arthur Schnitzler oder Franz Kafka sowie auf Künstler wie etwa die Surrealisten Salvador Dali, Max Ernst oder Frida Kahlo. Freud schließt das Gymnasium 1873 mit Auszeichnung ab, studiert Medizin in Wien und hat mit 25 bereits seinen Doktortitel.
Freud erkennt in Träumen (Traumdeutung, 1900) sowie in alltäglichen Fehlleistungen wie Vergessen und Versprechen (Psychopathologie des Alltags, 1904) verdrängte Erinnerungen und Wünsche, die in das Unbewusste verschoben wurden und das Seelenleben prägen. Dieser Verdrängungsprozess sei durch den Fortschritt und dem damit einhergehenden Anspruch an den modernen Menschen, seine Triebe zu unterdrücken, noch weiter befördert worden (Das Unbehagen in der Kultur, 1930). 1923 präsentiert Freud in Das Ich und das Es erstmals das Instanzenmodell, in dem das Ich des menschlichen Individuums nicht ein Ganzes, sondern in Wahrheit aus drei Komponenten zusammengesetzt ist – ›Ich‹, ›Über-Ich‹ und ›Es‹. Weitere berühmte Publikationen Freuds sind Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (erstmals 1905), welche auch den Ödipuskomplex, die Kastrationsangst und den Penisneid behandeln. 1940 erscheint posthum mit Abriss der Psychoanalyse eine Bilanz seiner Studien.

Der Herausgeber:
Dr. phil. habil. Lothar Bayer, Psychoanalytiker (DPV/IPA), tätig als wiss. Mitarbeiter im Sigmund-Freud-Institut, sowie in eigener Praxis in Frankfurt a.M.

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