Rilke, Rainer Maria: 50 Gedichte

Rilke, Rainer Maria: 50 Gedichte

Ausw.: Bode, Dietrich
77 S.
ISBN: 978-3-15-019616-8

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Das lyrische Werk Rilkes in einer repräsentativen Auswahl: von den einfach-hintergründigen »Dinggedichten« wie dem berühmten Panther bis zu anspruchsvollen Ich-Erkundungen im »Weltinnenraum«, von strenger Gestaltung wie den Sonetten an Orpheus bis zu freien Formen wie den Duineser Elegien. Eine Sammlung, die Rilke-Neulingen einen ersten Zugang ermöglicht – und die Rilke-Liebhaber immer mit sich führen können.

Abschied (1906) – Andere fassen den Wein, andere fassen die Öle – Archa¨ıscher Torso Apollos (1908) – Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens. Siehe, wie klein dort (1914) – Blaue Hortensie (1906) – Da liegen sie bereit, als ob es gälte – Da neigt sich die Stunde und rührt mich an (1899) – Da rinnt der Schule lange Angst und Zeit – Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge (1897) – Das Karussell (1906) – Das war der Seelen wunderliches Bergwerk – Der Ball (1907) – Der Ölbaum-Garten (1906) – Der Panther (1902/03) – Der Tod ist groß – Die Blätter fallen, fallen wie von weit – Die Flamingos (1907/08) – Die Kurtisane (1907) – Die Sonette an Orpheus (1922) – Die Treppe der Orangerie (1906) – Du, der ichs nicht sage, daß ich bei Nacht – Du Runder, der das Warme aus zwei Händen – Duineser Elegien – Die erste Elegie (1912) –Die fünfte Elegie (1922) – Die siebente Elegie (1922) – Ein Gott vermags. Wie aber, sag mir, soll – Er ging hinauf unter dem grauen Laub – Eros (1924) – Errichtet keinen Denkstein. Laßt die Rose – Früher Apollo (1906) – Für Leonie Zacharias (1921) – Herbst (1902) – Herbsttag (1902) – Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß – Hetären-Gräber (1904) – Hörst du das Neue, Herr – Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen (1899) – Ich liebe meines Wesens Dunkelstunden (1899) – Immer wieder, ob wir der Liebe Landschaft auch kennen (1914) – In ihren langen Haaren liegen sie – In Spiegelbildern wie von Fragonard – Jetzt reifen schon die roten Berberitzen (1901) – Kindheit (1905/06) – Kretische Artemis (1908) – Liebes-Lied (1907) – Lied (1909) – Lied vom Meer (1907) – Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn (1901) – Masken! Masken! Daß man Eros blende – Mit einem Dach und seinem Schatten dreht – Morgue (1906) – Nur wer die Leier schon hob – Oh sage, Dichter, was du tust? – Orpheus. Eurydike. Hermes (1904) – Römische Fontäne (1906) – Römische Sarkophage (1906) – Rose, du thronende, denen im Altertume – Rose, oh reiner Widerspruch, Lust (1925) – Rühmen, das ists! Ein zum Rühmen Bestellter – Schlußstück (1900/01) – Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter – Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe – So wie das letzte Grün in Farbentiegeln – Tränenkrüglein (1923) – Uraltes Wehn vom Meer – Venedigs Sonne wird in meinem Haar – Wandelt sich rasch auch die Welt – Was aber hindert uns zu glauben, daß – Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe? (1899) – Wer aber sind sie, sag mir, die Fahrenden, diese ein wenig – Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel – Werbung nicht mehr, nicht Werbung, entwachsene Stimme – Wie hab ich das gefühlt was Abschied heißt – Wie Könige die schließlich nur noch schreiten – Wie manches Mal durch das noch unbelaubte – Wie soll ich meine Seele halten, daß – Wind der Vorgebirge: war nicht ihre – Wir kannten nicht sein unerhörtes Haupt – Wir wollen, wenn es wieder Mondnacht wird (undat.) – Wolle die Wandlung. O sei für die Flamme begeistert – Zwei Becken, eins das andre übersteigend

Rainer Maria Rilke (4.12.1875 Prag – 29.12.1926 Val-Mont bei Montreux) begann in Prag mit dem Studium der Kunst- und Literaturgeschichte, das er 1897 in München eher pro forma fortsetzte. Unter dem Eindruck der Begegnung mit L. Andreas-Salomé, die ihn zur Beschäftigung mit Nietzsche anregte und mit der er zwei Russlandreisen unternahm (1899, 1900), verfestigte sich die Absicht, als Dichter zu leben. Sein frühester Gedichtband Leben und Lieder war bereits 1894 erschienen; seinen ersten großen Erfolg – den größten seines Lebens überhaupt – erzielte R. mit der lyrischen, stark rhythmisierten Prosa des Cornet (entstanden 1899). Charakteristisch für R.s spätere Haltung, aus der die Neuen Gedichte hervorgingen, sind die Betonung der Arbeit und des Handwerklichen sowie ein neuer Formwille und eine neue Sachlichkeit, die auf der genauen Beobachtung des einzelnen Gegenstands beruhen.

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