Hauptmann, Gerhart: Die Weber

Hauptmann, Gerhart: Die Weber

Schauspiel aus den vierziger Jahren
Hrsg.: Neubauer, Martin
150 S.
ISBN: 978-3-15-019364-8

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Ein Funke genügt: Als ein hungerleidender Junge zusammenbricht, kommt es zu Protesten der ausgebeuteten Weber vor der Villa des Fabrikanten Dreißiger. Die Situation eskaliert. Hauptmanns Drama über den schlesischen Weberaufstand von 1844 war ein Politikum – der ersten öffentlichen Aufführung in Berlin 1894 ging ein langwieriger Zensurprozess voraus, Kaiser Wilhelm II. kündigte seine Loge im »Deutschen Theater«, Sozialdemokraten jubelten. Es betrat aber auch ästhetisches Neuland: Nicht mehr ein Individuum ist »Held« des Dramas, sondern eine Gruppe gleichförmiger Elendsgestalten – die Weber.

Die Weber

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Literaturhinweise
Nachwort

Gerhart Hauptmann (15. 11. 1862 Ober-Salzbrunn, Schlesien – 6. 6. 1946 Agnetendorf, Schlesien) erhielt im Jahr 1912 den Nobelpreis für Literatur. Unter dem literarischen Einfluss von Leo Tolstoi und Henrik Ibsen widmete sich Hauptmann in seinen Werken ganz der naturalistischen Darstellung. Das Drama »Vor Sonnenaufgang«, das 1889 uraufgeführt wurde, verhalf dem Schriftsteller zum endgültigen Durchbruch. Auch das Familiendrama »Die Weber«, das das durch Milieu und Vererbung vorherbestimmte Schicksal des Menschen schildert, ist bis heute von großer Bedeutung.

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