Die Kaiserchronik

Eine Auswahl. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch
Übers., Komm. und Nachw.: Herweg, Mathias
509 S.
ISBN: 978-3-15-019270-2

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Unter den Klassikern der mittelalterlichen Literatur gibt es eine große Unbekannte: die um 1150 entstandene Kaiserchronik. Sie ist das erste große Erzählwerk deutscher Sprache, das nicht von biblischen Geschichten, sondern von der Geschichte des Römischen Reiches handelt − von Caesar bis Konrad III. Exempla, Sagen und Legenden gestalten das 17.000 Verse umfassende Werk höchst abwechslungsreich.
Diese zweisprachige, reich kommentierte Auswahlausgabe enthält für die nicht aufgenommenen Teile Zusammenfassungen, die den Zugang zum Gesamtwerk erleichtern.

Vorbemerkung
Prolog: Gegen Geschichtsklitterer und Lügendichter
Mythen und Kulte des alten Rom (1)
Julius Caesar und die ›Deutschen‹ (2)
Reorganisator des Reiches: Augustus (3)
Opfermut für freie Liebe: Fragwürdige Heldentat unter Gaius (5)
Schwangerer Kaiser und Christenschlachter: Nero (7)
Des Königs Schandtat und Lucretias Selbstmord: Tarquinius (8)
Der erste Christ auf dem Kaiserthron, ein Tyrann und viele Blutzeugen: Philippus und Decius (17/18)
Ein Baiernherzog trotzt Rom: Severus und Adelger (20)
Ein Kaiser in der Arena: Helius Pertinax (21)
Der Aussätzige und sein Arzt: Constantin und Silvester christianisieren das Reich (27)
Zerstörter Himmelssaal – zurückerobertes Kreuz: Heraclius zieht gegen die Perser (29)
Zwei ungleiche Brüder, oder die Leiden der Crescentia: Narcissus und die beiden Dietriche (30)
Zenon, oder die wahre Geschichte Dietrichs von Bern (34)
Der letzte Grieche auf dem römischen Thron legt die Krone auf den Altar St. Peters: Constantius und das Interregnum (35)
Neuer Constantin, neuer Silvester: Karl der Große und Leo bringen das Reich zu den Deutschen (36)
Eine Vita als Fürstenspiegel: Ludwig der Fromme (37)
Adelszwiste und Ungarneinfall: König Konrad entgleitet das Reich (43)
Der neue König schafft Ordnung und zieht nach Rom: Heinrich (44)
Ende im Zeichen des Kreuzes: Der Staufer Konrad (54)

Anhang
Abschnittskommentar (zu allen 54 Abschnitten)
Stellenkommentar
Zur Konzeption dieser Ausgabe. Nutzungshinweise
Nachwort
Literaturhinweise

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