Schnitzler, Arthur: Reigen. Textausgabe mit Kommentar und Materialien (Reclam XL )

Schnitzler, Arthur: Reigen. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext
Hrsg.: Petala-Weber, Natali-Eirini; Leis, Mario
158 S. 7 Abb.
ISBN: 978-3-15-019160-6

4,60 €

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Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

»Ein Erscheinen der nachfolgenden Szenen ist vorläufig ausgeschlossen«, schrieb Schnitzler selbst über seine Komödie. Tatsächlich: Die Erstausgabe (1903) löste eine Welle der Empörung aus. Die Erstaufführung (1920) wurde durch gelenkte Demonstrationen gestört; weitere Aufführungen wurden verboten, zwei Schauspieler wegen ›Unzucht‹ angezeigt.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.


Weitere Informationen zur Reihe, eine Übersicht über alle XL-Titel und einen Blick ins Buch von Reclam XL Iphigenie auf Tauris
finden Sie hier.

Reigen

Anhang

1. Zur Textgestalt

2. Anmerkungen

3. Leben und Zeit
3.1 Biographischer Überblick
3.2 Historischer Kontext: Die k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn und das Fin de sie`cle

4. Sexualität im Kontext des Reigen
4.1 Arthur Schnitzlers Liebeshändel
4.2 Die »ungeschriebenen Regeln der Liebe«
4.3 Johann Gottlieb Fichte: »Deduktion der Ehe« (1796)
4.4 Friedrich Engels: »Die Familie« (1884)
4.5 Richard von Krafft-Ebing: »Psychopathia sexualis« (1886)
4.6 OttoWeininger: »DasWesen desWeibes und sein Sinn im Universum« (1903)
4.7 Sigmund Freud: »Das Unbehagen in der Kultur« (1930)

5. Entstehungsgeschichte: Schnitzler über seinen Reigen
5.1 »Unaufführbar« und »unverkäufliches Manuskript«
5.2 »Undruckbar«, aber »nach ein paar hundert Jahren« aufschlussreich

6. Rezeptionsgeschichte
6.1 Alfred Kerr: Rezension des Privatdrucks (1900)
6.2 Felix Salten: Zeitungsartikel (7. November 1903)
6.3 Arthur Schnitzler über die Skandalgeschichte des Reigen (1920)
6.4 Diffamierungen des Reigen

7. Die Verfilmung des Reigen durch Max Ophüls (1950)

8. Literaturhinweise

Arthur Schnitzler (15. 5. 1862 Wien – 21. 10. 1931 ebd.) studierte ab 1879 Medizin in Wien mit anschließender Promotion und arbeitete als Arzt und Assistent seines Vaters; nach dem Tod des Vaters hatte er eine eigene Praxis. Daneben betrieb er mehr und mehr seine schriftstellerische Tätigkeit. Schnitzler ist einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne um 1900. Das Unbewusste und Motive des Fin-de-Siècle-Lebensgefühls bestimmen seine psychologische Darstellungskunst.

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