Cicero, Marcus Tullius: Laelius über die Freundschaft

Cicero: Laelius über die Freundschaft

Übers. und Hrsg.: Giebel, Marion
109 S.
ISBN: 978-3-15-019148-4

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»Der nimmt doch wohl die Sonne aus der Welt, der die Freundschaft aus dem Leben nimmt«– so Laelius. Ausgehend von der Frage, wie dieser denn den Tod seines guten Freundes Scipio Africanus ertrage, entwickelt Cicero einen lebendigen Dialog darüber, was wahre Freundschaft ausmacht, einen echten Freund auszeichnet.
Das im Jahr vor seinem Tod verfasste Werk ›Laelius de amicitia‹ / ›Laelius über die Freundschaft‹ hat Cicero – dem Thema angemessen – seinem eigenen guten Freund Atticus gewidmet.

Laelius über die Freundschaft

Anmerkungen
Zeittafel
Verzeichnis der Eigennamen
Literaturhinweise
Nachwort

Cicero (Marcus Tullius Cicero, 3. Januar 106 v. Chr. Arpinum – 7. Dezember 43 v. Chr. Caieta), Anwalt, Dichter und Philosoph, kam aus der Provinz und legte in Rom aufgrund seines rednerischen Talents eine politische Blitzkarriere hin. So brachte er es ›suo anno‹ – zum frühestmöglichen Zeitpunkt für dieses Amt – zum Konsul. Sein Werk ist umfangreich und vielfältig: Als Politiker ruft er in den Philippischen Reden zur Verteidigung gegen den Makedonischen König Philipp auf oder beendet etwa durch seine Reden In Catalinam (Reden gegen Catalina) die Catalina-Verschwörung. Für Letzteres wurde er mit dem Ehrentitel Pater patriae (Vater des Vaterlandes) belohnt. In Werken wie De re publica (Vom Staat) und De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) widmet er sich der politischen Philosophie. Daneben existieren auch Verteidigungsreden wie etwa Pro Archia Poeta, in der er dem Dichter Archias durch seine beherzte Verteidigung das Bürgerrecht erhält. Von den einen als größter Redner seiner Zeit gefeiert, machte er sich zahlreiche politische Feinde – seine Feindschaft zu Antonius kostete ihn letztendlich das Leben.

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