Sophokles: Antigone

Sophokles: Antigone

Tragödie
Neuübersetzung
Übers., Anm. und Nachw.: Steinmann, Kurt
72 S.
ISBN: 978-3-15-019075-3

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Die Zuneigung zum Bruder wird ihr zum Verhängnis: Antigone wird auf Befehl Kreons bei lebendigem Leib eingemauert. Sie hatte es gewagt ihren Bruder Polyneikes zu bestatten, der gegen die Heimatstadt Theben ins Feld gezogen war, – und damit dem Verbot des Königs zuwider gehandelt. Das »Recht der Götter« und das »Rechts des Staats« stehen sich in diesem Konflikt unversöhnlich gegenüber. Sophokles' Tragödie aus dem Jahr 442 v. Chr. bringt damit zeitlose Fragen auf die Bühne: Wo sind die Grenzen der Selbstbestimmung des Einzelnen – und wo sind die Grenzen der Verfügungsgewalt des Staates?
Kurt Steinmanns Neuübersetzung enthält Anmerkungen, die schwierige Begriffe, Eigennamen und Hintergründe erläutern, sowie ein kompaktes Nachwort, das Inhalt, zentrale Konflikte und verschiedene Deutungsansätze umreißt.

Der Übersetzer:
Der Luzerner Altphilologe Kurt Steinmann, geb. 1945, unterrichtete bis 2003 an einem Gymnasium. Seit den 1970er Jahren übersetzt er griechische und lateinische Werke ins Deutsche, darunter auch Stücke aller drei großen Dramatiker der griechischen Klassik, Aischylos, Sophokles und Euripides. Im deutschsprachigen Raum werden seine Übertragungen immer wieder auf die Bühne gebracht (u. a. Münchner Kammerspiele, Schaubühne Berlin).
2019 »Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung« der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung für seine Übertragungen griechischer und lateinischer Klassiker.

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