Goethe, Johann Wolfgang: Iphigenie auf Tauris. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext
Hrsg.: Kämper, Max
Format: 11,4 x 17 cm
117 S. 5 Abb.
ISBN: 978-3-15-019019-7

3,60 €

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Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Den Stoff für sein klassisches Schauspiel in fünf Aufzügen Iphigenie auf Tauris entnahm Johann Wolfgang Goethe dem Drama Iphigenie bei den Taurern des griechischen Dramatikers Euripides. Bei Goethe vollzieht sich das dramatische Geschehen im Inneren der Personen und in den »Rededuellen«. Seine Iphigenie verkörpert das Ideal der Klassik: Humanität, Aufrichtigkeit und Unschuld. Ihre tiefe Menschlichkeit befreit nicht nur den Bruder Orest vom Wahnsinn und von der Verfolgung durch die Erinnyen, sondern sorgt auch für einen friedlichen Abschied vom taurischen König Thoas.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.


Weitere Informationen zur Reihe, eine Übersicht über alle XL-Titel und einen Blick ins Buch von Reclam XL Iphigenie auf Tauris
finden Sie hier.

Iphigenie auf Tauris

Anhang

1. Zur Textgestalt

2. Anmerkungen

3. Von der Urfassung zur klassischen Form
3.1 Überblick
3.2 Ausgewählte Briefe und Tagebucheintragungen Goethes zu Iphigenie auf Tauris
3.3 Textvarianten
3.4 Literaturwissenschaftliche Stellungnahmen zu Form und Sprache
3.4.1 Richard M. Meyer (1905)
3.4.2 Theodor W. Adorno (1967)
3.4.3 Christa Bürger (1977)

4. Kunstauffassung der Klassik
4.1 Überblick
4.2 Karl Philipp Moritz: Versuch einer Vereinigung aller schönen Künste und Wissenschaften (1785)
4.3 Friedrich Schiller: Brief an den Herzog von Augustenburg vom 13. Juli 1793
4.4 Friedrich Schiller: Ankündigung der Zeitschrift Die Horen (1795)

5. Iphigenie - vom griechischen zum deutschen Mythos
5.1 Überblick
5.2 Stammbaum der Tantalidenfamilie
5.3 Peter Hacks: »lphigenie oder: Über die Wiederverwendung von Mythen« (1963)
5.4 Euripides: Iphigenie bei den Taurern
5.5 Hippolyte Taine: »St. Odile et Iphigenie en Tauride« (1868)
5.6 Anselm Feuerbach: Iphigenie (1862)
5.7 Stefan Matuschek: »Klassisches Humanitätsideal: Goethes Iphigenie und ihr Nachhall« (2006)

6. Der Geist der Aufklärung
6.1 Überblick
6.2 Wolfdietrich Rasch: Goethes Iphigenie auf Tauris als Drama der Autonomie (1979)
6.3 Dieter Borchmeyer: »Iphigenie auf Tauris« (1992)

7. Thoas und das Barbarische
7.1 Überblick
7.2 Fritz Hackert: »lphigenie auf Tauris« (1980)
7.3 Theodor W. Adorno: »Zur Klassizität von Goethes lphigenie« (1967)
7.4 Albert Meier: »Johann Wolfgang Goethe. Iphigenie auf Tauris. Ein Schauspiel (1779/87)« (2008)

8. Theater in der Kritik – Rolf Michaelis: »Der schöne Mut zur Menschlichkeit« (1977)

Johann Wolfgang Goethe (seit 1782: von; 28. 8. 1749 Frankfurt a. M. – 22. 3. 1832 Weimar) hat als Lyriker, Prosa-Autor und Dramatiker Epoche machende Werke des Sturm und Drang und der Klassik mit europaweiter Wirkung verfasst. Von Herzog Karl August von Sachsen-Weimar für den Weimar Hof verpflichtet, wo er u. a. für das Theater zuständig war, prägte er in der Zusammenarbeit mit Schiller besonders die Epoche der Weimarer Klassik. Goethes Interessen erstreckten sich auch auf unterschiedlichste Wissenschaften, zu denen er umfangreiche Schriften beitrug.

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