Cicero, Marcus Tullius: De re publica / Vom Staat

Cicero: De re publica / Vom Staat

Lateinisch/Deutsch
Neuübersetzung
Übers. und Hrsg.: Albrecht, Michael von
421 S.
ISBN: 978-3-15-018880-4

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In Ciceros großem Dialog werden tragende Elemente jeder Staatstheorie diskutiert - etwa die Grundtypen der Regierungsformen (Monarchie, Aristokratie, Demokratie) in ihrer jeweils idealen Ausprägung und in ihren Fehlentwicklungen, das Modell vom Kreislauf der Verfassungen und das Konzept der Mischverfassung, dessen Wirkung auf die politische Geschichte des Westens kaum zu überschätzen ist.

De re publica / Vom Staat

Liber primus • Erstes Buch
Liber secundus • Zweites Buch
Liber tertius • Drittes Buch
Liber quartus • Viertes Buch
Liber quintus • Fünftes Buch
Liber sextus • Sechstes Buch
Librorum De re publica incertorum fragmenta • Fragmente ohne Buchangabe

Anhang
Anmerkungen zum lateinischen Text
Anmerkungen zur Übersetzung
Erklärendes Namensverzeichnis
Literaturhinweise
Nachwort
I. Ciceros Leben und Schriften
II. Übersicht über De re publica
III. Gattung, Quellen, Vorbilder
IV. Literarische Technik
V. Sprache und Stil
VI. Gedanklicher Gehalt
VII. Überlieferung und Fortwirken
VIII. Zu dieser Ausgabe
IX. Bedeutung von De re publica

Cicero (Marcus Tullius Cicero, 3. Januar 106 v. Chr. Arpinum – 7. Dezember 43 v. Chr. Caieta), Anwalt, Dichter und Philosoph, kam aus der Provinz und legte in Rom aufgrund seines rednerischen Talents eine politische Blitzkarriere hin. So brachte er es ›suo anno‹ – zum frühestmöglichen Zeitpunkt für dieses Amt – zum Konsul. Sein Werk ist umfangreich und vielfältig: Als Politiker ruft er in den Philippischen Reden zur Verteidigung gegen den Makedonischen König Philipp auf oder beendet etwa durch seine Reden In Catalinam (Reden gegen Catalina) die Catalina-Verschwörung. Für Letzteres wurde er mit dem Ehrentitel Pater patriae (Vater des Vaterlandes) belohnt. In Werken wie De re publica (Vom Staat) und De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) widmet er sich der politischen Philosophie. Daneben existieren auch Verteidigungsreden wie etwa Pro Archia Poeta, in der er dem Dichter Archias durch seine beherzte Verteidigung das Bürgerrecht erhält. Von den einen als größter Redner seiner Zeit gefeiert, machte er sich zahlreiche politische Feinde – seine Feindschaft zu Antonius kostete ihn letztendlich das Leben.

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