Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht: Lektüreschlüssel mit Inhaltsangabe, Interpretation, Prüfungsaufgaben mit Lösungen, Lernglossar. (Reclam Lektüreschlüssel XL)

Von Martin C. Wald
Broschiert. Format 11,4 x 17 cm
139 S. 7 Abb.
ISBN: 978-3-15-015529-5

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»Reclam Lektüreschlüssel XL« sind die idealen Helfer bei der Vorbereitung auf Unterrichtsstunden, Referate, Klausuren und Abitur − differenziert, umfangreich, übersichtlich!

* Präzise Inhaltsangaben zum Einstieg in den Text
* Klare Analysen von Figuren, Aufbau, Sprache und Stil
* Zuverlässige Interpretationen mit prägnanten Textbelegen
* Informationen zu Autor und historischem Kontext
* Hilfreiche Infografiken, Abbildungen und Tabellen
* Aktuelle Literatur- und Medientipps

Besonders nützliche Elemente sind:
* Prüfungsaufgaben mit Lösungshinweisen
* Zentrale Begriffe und Definitionen als Lernglossar

Mitten in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges hofft Mutter Courage auf gute Geschäfte: Mit einem Marketenderwagen zieht die alleinerziehende Mutter dreier Kinder verschiedenen Heeren hinterher und verkauft ihre Ware, um ihrer Familie in elenden Zeiten ein Einkommen zu sichern. Doch der Geschäftseifer hat seine Kehrseite: Mutter Courage übersieht, dass für die notleidende Bevölkerung mit dem Krieg auf Dauer kein Gewinn zu machen ist. Stets wittert sie neue Geschäfte, vernachlässigt so die Sicherheit ihrer Familie und bringt ihre Kinder in die größte Gefahr.

1. Schnelleinstieg

2. Inhaltsangabe

3. Figuren
Mutter Courage
Kattrin
Eilif
Schweizerkas
Der Feldprediger
Der Koch
Yvette

4. Form und literarische Technik

5. Quellen und Kontexte
Entstehungsgeschichte
Der Dreißigjährige Krieg
Stoffgeschichte
Erster Weltkrieg und Nationalsozialismus
Die weltanschauliche Prägung des Stücks: Brechts Kommunismus

6. Interpretationsansätze
Der Krieg
Die Familie
Die Kulmination des Dramas: Analyse des 11. Bildes
Die Songs

7. Autor und Zeit

8. Rezeption

9. Wort- und Sacherläuterungen

10. Prüfungsaufgaben mit Lösungshinweisen
11. Literaturhinweise/Medienempfehlungen
12. Zentrale Begriffe und Definitionen

Zu Bertolt Brecht:
Bertolt Brecht (auch Bert Brecht, geb. als Eugen Berthold Friedrich Brecht; 10.2.1898 Augsburg – 14.8.1956 Berlin, DDR), Sohn eines kaufmännischen Angestellten, ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller und Dramatiker des 20. Jahrhunderts. 1922 feiert Brecht mit dem Stück Trommeln in der Nacht – einer dramatischen Aufarbeitung des Spartakusaufstands – seinen ersten Erfolg und erhält dafür den Kleist-Preis. Danach arbeitet er in München und Berlin als Dramaturg. 1929 heiratet er Helene Weigel. Vor dem Nationalsozialismus fliehend emigriert er ab 1933 über viele Stationen in die USA und kehrt 1948 nach Berlin zurück, wo er gemeinsam mit Weigel das Berliner Ensemble gründet und 1956 stirbt.
Der politisch-motivierte Schriftsteller Brecht kommentiert in Gedichten wie An die Nachgeborenen oder der Legende von der Entstehung des Buches Taoteking auf dem Weg des Laotse in die Emigration das Zeitgeschehen. Als künstlerisch-dramatisches Instrument entwickelte er das Epische Theater (später nennt er es Dialektisches Theater), das mittels Verfremdungseffekten – wie etwa Gesang oder direkte Ansprache des Publikums – die Künstlichkeit des Bühnengeschehens offenlegt und beim Zuschauer für eine stärkere Reflexion sorgt. Die musikalische Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill (z. B. Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny,Dreigroschenoper) oder Hanns Eisler (z. B. Leben des Galilei) verhelfen den Stücken zu großer Popularität. Brecht wird mehrfach ausgezeichnet, etwa 1951 mit dem Nationalpreis 1. Klasse der DDR, 1954 mit dem Internationalen Stalin-Friedenspreis sowie 1970 mit dem Drama Desk Award der Stadt New York.

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