Bertram, Georg W.; Rüsenberg, Michael: Improvisieren! Lob der Ungewissheit

[Was bedeutet das alles?]
Originalausgabe
120 S.
ISBN: 978-3-15-014164-9

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Der Mensch ist das improvisierende ›Tier‹ schlechthin. Denn er kann aus mangelnder Vorbereitung Chancen kreieren, sich Situationen anpassen und mit Flexibilität das Beste daraus machen. Improvisation darf dabei nicht mit Stümperei verwechselt werden.
Der Jazzmusiker Lee Konitz forderte etwa von Mitmusikern und Zuhörern, darauf vorbereitet zu sein, unvorbereitet zu sein. Wer also souverän mit unklaren Situationen umgehen möchte, sollte den Zwang zur Improvisation niemals fürchten: Herausforderungen und Krisen sind ohne diese grundlegende menschliche Fähigkeit nicht zu meistern.

Prolog
Warum das Improvisieren oft falsch verstanden wird
Improvisieren im Jazz und darüber hinaus
Der Film und die Frage: Lassen sich Improvisationen aufzeichnen?
Das Gespräch
Evolution und die biologischen Grundlagen des Improvisierens
Medizin als improvisatorische Praxis?
Das improvisierende Gewohnheitstier
Die Improvisation des Entscheidens: Politik, Organisation – und Fußball
Das angemessene Urteil: Improvisation im Recht
Die Zeit des Improvisierens und seine Ungewissheit
Epilog

Anmerkungen
Literaturhinweise
Zu den Autoren

Georg W. Bertram, geb. 1967, Professor für Ästhetik und theoretische Philosophie an der Freien Universität Berlin.

Michael Rüsenberg, geb. 1948, Autor, Musikjournalist, Klangkünstler.

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»In ihrem Essay entlarven die Autoren populäre Irrtümer und eröffnen neue Perspektiven auf den Alltag. […] Es bleibt die Erkenntnis: Wir können mit Ungewissheiten umgehen, mehr noch: Diese Gabe eröffnet uns Freiheit.«
(SPIEGEL Wissen)

»Es regt zum Improvisieren an und macht Mut, es im täglichen Leben anzuwenden.«
(Andreas Puff-Trojan, ORF Kontext)

»Sehr anregend!«
(3sat Buchzeit Onlinetalk, 12.12.2021)

»Die Autoren kommen in dem Buch auf alle möglichen Lebensbereiche zu sprechen: das Recht, die Medizin, sogar der Klimawandel – Improvisieren, so zeigen sie, ist ja tatsächlich ein Bestandteil des Lebens.«
(3sat Buchzeit Onlinetalk, 12.12.2021)

»Sehr spannend!«
(3sat Buchzeit Onlinetalk, 12.12.2021)

»Sich vorbereiten darauf, unvorbereitet zu sein: ein swingendes Lob der Ungewissheit!«
(Ulrich Stock, ZEIT ONLINE, 03.12.2021)

»Wenn wir improvisieren – und das tun wir, wenn wir leben – erschaffen wir das, was wir sind. [...] Eine der erfrischendsten und ergiebigsten Lektüren seit langem!«
(Odilo Clausnitzer, Deutschlandfunk, Sendung »JazzFacts«, 02.12.2021)

»Für ein neues Jahr ohne Angst vor dem, was sich der eigenen Kontrolle entzieht (also praktisch allem): Die Autoren zeigen zum Preis von zwei Cappuccini, wie befreiend es ist, sich am Free Jazz ein Vorbild zu nehmen.«
(Ursula Scheer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2021)

»Das Ungewisse als Chance zu begreifen, ist ein schöner Gedanke.«
(Rainer Volk, SWR2 NOWJazz, 10.11.2021)

»Ein großer Gewinn.«
(Christoph Vratz, SWR2 Treffpunkt Klassik, 06.10.2021)