Russell, Luke: Das Böse. Eine philosophische Spurensuche

Reclam. Denkraum
Deutsche Erstausgabe
Übers. von Michael Müller
Klappenbroschur. Format 12,5 × 20,5 cm
156 S.
ISBN: 978-3-15-011371-4

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»Es fällt schwer, die schlimmsten moralischen Verstöße in der menschlichen Geschichte vor seinem inneren Auge Revue passieren zu lassen und sie nüchtern zu durchdenken. Genau das ist es aber, was wir tun müssen, wenn wir herausfinden wollen, was als das Böse angesehen wird und ob es existiert.«

Manchmal erscheint uns eine Tat als so schrecklich, so fürchterlich, dass wir sie als ›böse‹ bezeichnen. Doch gibt es ›das Böse‹ überhaupt? Ist es bloß eine Eigenschaft? Sind Menschen böse? Oder sind es nur ihre Taten? Gibt es das angeborene Böse? Oder wird man böse gemacht? Und ist das Böse immer etwas Außerordentliches? Oder ist es letztlich plump und banal?
Luke Russell schlägt einen Bogen von prominenten fiktionalen Bösewichten wie Voldemort oder Darth Vader über Terroristen und Serienkiller bis zu Nazis und Psychopathen, um sich im Anschluss auf eine minutiös angelegte Spurensuche zu begeben, auf der er seine Zwischenergebnisse immer wieder radikal infrage stellt. Seinen Überblick beendet er mit Überlegungen, ob nicht jeder Mensch, der sich üblicherweise zu den Guten zählt, auch selbst ein Stück weit ›böse‹ ist.

1 Das philosophische Rätsel des Bösen
2 Das Grauenhafte und die Unbegreiflichkeit bösen Handelns
3 Das psychische Kennzeichen bösen Handelns
4 Die Banalität des Bösen
5 Eine böse Person
6 Sind Sie böse? Ist irgendjemand böse?

Zu dieser Ausgabe
Quellen
Weiterführende Literatur
Register

Luke Russell ist Professor am Department of Philosophy der University of Sydney. Dort unterrichtet er Ethik und Critical Thinking.

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»Luke Russells Auseinandersetzung ist auch für philosophische Laien sehr gut verständlich und flüssig geschrieben. Er zieht viele allgemein bekannte Kriminalfälle oder terroristische Attentate heran, um seine Argumentation zu veranschaulichen und macht sie damit leicht nachvollziehbar.«
(Eva Karnofsky, SWR2 Lesenswert Kritik, 30.06.2023)