Herres, Jürgen: Marx und Engels

Porträt einer intellektuellen Freundschaft
Originalausgabe
Geb. mit Schutzumschlag. Format 15 x 21,5 cm
314 S.
ISBN: 978-3-15-011151-2

Hört man den Namen Engels, denkt man an Marx – umgekehrt ist das keineswegs so. Es wird also Zeit, den historischen Blick auf beide Denker gleichermaßen zu richten. Immerhin war Engels nicht nur Marx’ wichtigster Gesprächspartner und Coautor, sondern schrieb sogar Artikel unter dessen Namen. Selbst das Kapital konnte nur erscheinen, weil Engels es aus den Manuskripten seines mitten in der Abfassung verstorbenen Freundes zusammenstellte.
Jürgen Herres erzählt anschaulich von den oftmals außergewöhnlichen Umständen dieser politischen wie wissenschaftlichen Zusammenarbeit und Freundschaft. Sein Buch gibt spannende Einblicke nicht nur in die Entstehungsgeschichte des Marxismus. Es schildert darüber hinaus das bewegte Familien- und Arbeitsleben der beiden gegensätzlichen Theoretiker, das sie von Trier bzw. Wuppertal nach Paris, Brüssel, Köln, Manchester und schließlich ins London des 19. Jahrhunderts führte.

Einleitung
Zehn Sommertage in Paris
In Erwartung der Revolution
Die europäische Revolution von 1848/49
Die schlaflosen Nachte des Exils
»das wir zwei ein Compagniegeschaft treiben«
»Je ne suis pas marxiste«
Schluss

Anmerkungen
Literaturhinweise
Danksagung
Personenregister

Jürgen Herres, geb. 1955, ist Historiker und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften an der Herausgabe der Marx-Engels-Gesamtausgabe beteiligt.

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