Seneca, Lucius Annaeus: Der Weise ist sich selbst genug

Seneca: Der Weise ist sich selbst genug

Gedanken für alle Lebenslagen
Übers. u. Hrsg.: Blank-Sangmeister, Ursula
272 S. 11 Abb.
ISBN: 978-3-15-010975-5

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Senecas Schriften sprechen uns heute noch genauso an wie die Menschen in der Antike. Diese Anthologie versammelt das Wichtigste aus seinem Werk in Ausschnitten, u. a. unter den Kapitel-Überschriften »Aufforderung zur Philosophie«, »Welt und Natur«, »Leben und Schicksal«, »Leben in der Gesellschaft«, »Der Mensch in seiner Zeitlichkeit«, »Affekte, Laster und Leidenschaften« sowie »sittliche Vollkommenheit, Glück, Seelenruhe«.

Vorwort

I Aufforderung zur Philosophie
II Welt und Natur
III Leben und Schicksal
IV Götter und Religion
V Leben in der Gesellschaft
VI Erziehung, Studien, Wissenschaften
VII Der Mensch in seiner Zeitlichkeit
VIII Affekte, Laster, Leidenschaften
IX Güterlehre, sittliche Vollkommenheit, Glück, Seelenruhe
X Der Weise
Epilog

Erklärendes Verzeichnis der Eigennamen
Zeittafel
Die erhaltenen Schriften Senecas
Literaturhinweise


Seneca (Lucius Annaeus Seneca, auch Seneca der Jüngere genannt, zwischen 4 v. Chr. und 1 n. Chr. Cordova/Cordoba – April 65 n. Chr. bei Rom) war unter den Kaisern Caligula und Claudius als Anwalt, Quästor und Senator tätig. Im Jahre 41 ins Exil nach Korsika geschickt, wurde er acht Jahre später zur Erziehung Neros nach Rom zurückberufen. Als Dichter beschäftigt sich Seneca in Medea, Oedipus und sieben weiteren Tragödien mit Stoffen aus dem griechischen Sagenkreis. Mit Apocolocyntosis (Die Verkürbissung des Kaisers Claudius) gelingt ihm ein bissiges und scharfzüngiges Pamphlet gegen Claudius, der ihn ins korsische Exil geschickt hatte. Als Philosoph vertritt er in seinen Briefen Epistulae morales ad Lucilius (Briefe an Lucilius über Ethik) sowie in seinen Abhandlungen, beispielsweise De vita beata (Vom glücklichen Leben) oder De tranquillitate animi (Von der Ausgeglichenheit der Seele) die Lehre der Stoa, die Leben und Tod mit Genügsamkeit, Weisheit und Gleichmütigkeit entgegentritt. In diesem Geist erscheint auch Senecas Ableben, wie es der Historiker Tacitus in seinen Annalen beschreibt: Seneca wird von Nero, der dem Lehrer zusehends entglitten war, der Teilnahme an der Pisonischen Verschwörung beschuldigt und zum Selbstmord gedrängt – einem Befehl, dem der Philosoph laut Tacitus stoisch Folge leistete.

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