Maupassant, Guy de: Boule de suif

Maupassant, Guy de: Boule de suif. Nouvelle

Frz. Hrsg. von Helmut Keil
Niveau B2 (GER)
96 S.
ISBN: 978-3-15-009011-4

4,80 €

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Französische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der französische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

Dies ist die Geschichte der kleinen, »Boule de suif« genannten Kurtisane, die in den Wirren des Deutsch-Französischen Krieges auf einer Reise in Begleitung ehrbarer Bürger in einen unlösbaren Konflikt zwischen Moral und Patriotismus gestürzt wird.
Die Novelle begründete Maupassants literarischen Ruhm und zählt noch heute zu den beliebtesten Werken des großen französischen Erzählers.

Französische Lektüre: Niveau B2 (GER)

Boule de suif

Editorische Notiz
Literaturhinweise
Nachwort

Guy de Maupassant (5.8.1850 Schloss Miromesnil, Tourville-sur-Arques, Normandie – 6.7.1893 Paris) ist einer der beliebtesten französischen Novellisten des Französischen Naturalismus. Er kämpft im Deutsch-Französischen Krieg und beendet hierfür ein Jurastudium. In der kurzen Zeit seines literarischen Schaffens schreibt er beinahe 300 Novellen und mehrere Romane. Die Inspirationen zu seinen Milieustudien bezieht Maupassant quasi aus nächster Nähe: Er war bekannt für sein ausschweifendes und verschwendungssüchtiges Leben. 1877 steckt er sich mit Syphilis an. Die Symptome versucht der Schriftsteller mit massivem Drogenkonsum zu kompensieren. Nach einem Zusammenbruch am Neujahrsabend 1892 und einem missglückten Selbstmordversuch kommt er in psychiatrischen Gewahrsam. 18 Monate später stirbt Maupassant in geistiger Umnachtung.
Kernthema Maupassants ist die Offenlegung gesellschaftlicher Missstände: Bereits mit seinem ersten durchschlagenden Erfolg – der Novelle Boule de suif (dt. Fettklößchen) – stellt Maupassant der ehrlichen (und etwas korpulenten) Prostituierten Boule de suif ein in Selbstherrlichkeit versinkendes und verlogenes französisches Bürgertum entgegen. In Bel-Ami lässt Maupassant den mittellosen und wenig talentierten Unteroffizieren Georges Duroy auf unehrliche Weise an die Spitze der Gesellschaft aufsteigen.

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