Ebner-Eschenbach, Marie von: Das Gemeindekind

Ebner-Eschenbach, Marie von: Das Gemeindekind

Roman. Nachw.: Rossbacher, Karlheinz. 222 S.
ISBN: 978-3-15-008056-6

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Der Roman Das Gemeindekind gilt als Hauptwerk Ebner-Eschenbachs und erzählt vom Schicksal des in Außenseiterschaft gezwungenen Pavel Holub. Dieser kämpft als Kind verurteilter Eltern mit seinem Schicksal und um einen Platz in der Gesellschaft. Die hochadlige Autorin übt Kritik an der Aristokratie und skizziert mit psychologischem Blick die Situation der ländlichen Unterschicht in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, geb. Freiin (seit 1843: Gräfin) von Dubsky (13.9.1830 Schloss Zdislawic [Mähren] – 12.3.1916 Wien) kämpfte zeit ihres Lebens selbstbewusst gegen festgefahrene ständische Konventionen und Geschlechterrollen. Sie absolvierte als Frau aus adeligem Haus eine Ausbildung zur Uhrmacherin und betätigte sich als Schriftstellerin. Ihre satirischen und gesellschaftskritischen Werke, so z. B. die Novelle Krambambuli« oder ihre Romane Lotti, die Uhrmacherin, Unsühnbar und Das Gemeindekind gehören zum festen Kanon der österreichischen Literatur. Ebenfalls erfreuen sich ihre Aphorismen großer Beliebtheit. Gekrönt wurde ihr außergewöhnlicher Werdegang mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Wien im Jahr 1900 – als erste Frau.

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