Keller, Gottfried: Das Sinngedicht

Keller, Gottfried: Das Sinngedicht

Novellen. Nachw.: Wiesmann, Louis. 328 S.
ISBN: 978-3-15-006193-0

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Ein Naturwissenschaftler, so leitet Keller die Rahmenhandlung des Sinngedichts ein, überträgt seine berufliche Haltung des forschenden Experimentierens wahl- und glücklos auf die Begegnung mit dem weiblichen Geschlecht, ehe er sie in einem ebenso literarischen wie erotischen Dialog mit einer Frau von Geist und unerwarteter Selbständigkeit gründlich verlernen darf.

1. Kapitel: Ein Naturforscher entdeckt ein Verfahren und reitet über Land, dasselbe zu prüfen - 2. Kapitel: Worin es zur einen Hälfte gelingt - 3. Kapitel: Worin es zur anderen Hälfte gelingt - 4.Kapitel: Worin ein Rückschritt vermieden wird - 5. Kapitel: Herr Reinhart beginnt die Tragweite seiner Unternehmung zu ahnen - 6. Kapitel: Worin eine Frage gestellt wird - 7. Kapitel: Von einer törichten Jungfrau - 8. Kapitel: Regine - 9. Kapitel: Die arme Baronin - 10. Kapitel: Der Geisterseher - 11. Kapitel: Don Correa - 12. Kapitel: Die Berlocken - 13. Kapitel: In welchem das Sinngedicht sich bewährt

Gottfried Keller (19.7.1819 Zürich – 15.7.1890 Zürich) absolvierte eine Lehre als Vedutenmaler, studierte an der Münchner Kunstakademie, später Philosophie in Heidelberg. 1855 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zunächst ohne Einkommen bei seiner Mutter und seiner Schwester Regula, bis er 1861 Erster Stadtschreiber des Kantons Zürich wurde und ab 1876 als freier Schriftsteller lebte. Kellers Werke werden dem bürgerlichen Realismus zugeordnet, sein autobiographisch geprägter Roman Der grüne Heinrich führt die Tradition des Bildungsromans in skeptischer Weise weiter, sein bekanntester Novellen-Zyklus Die Leute von Seldwyla verbindet im »Keller-Ton« (den Ausdruck prägte Theodor Fontane) Realismus mit humorvoller Satire.

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