Keller, Gottfried: Der Landvogt von Greifensee

Keller, Gottfried: Der Landvogt von Greifensee

Hrsg.: Neumann, Bernd. 142 S.
ISBN: 978-3-15-006182-4

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Die Novelle Der Landvogt von Greifensee ist das »klassische« Glanzstück von Gottfried Kellers Züricher Novellen: fünf Novelletten über die fünf verflossenen »Schätze« des Junggesellen Salomon Landolt mit den Themen, wie sich Kunst, Künstler und die bürgerliche Tüchtigkeit, wie sich Liebe und Ehe, wie sich Erfüllung und Versagen, notwendige Einschränkung und volles Menschentum zueinander verhalten.

Gottfried Keller (19.7.1819 Zürich – 15.7.1890 Zürich) absolvierte eine Lehre als Vedutenmaler, studierte an der Münchner Kunstakademie, später Philosophie in Heidelberg. 1855 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zunächst ohne Einkommen bei seiner Mutter und seiner Schwester Regula, bis er 1861 Erster Stadtschreiber des Kantons Zürich wurde und ab 1876 als freier Schriftsteller lebte. Kellers Werke werden dem bürgerlichen Realismus zugeordnet, sein autobiographisch geprägter Roman Der grüne Heinrich führt die Tradition des Bildungsromans in skeptischer Weise weiter, sein bekanntester Novellen-Zyklus Die Leute von Seldwyla verbindet im »Keller-Ton« (den Ausdruck prägte Theodor Fontane) Realismus mit humorvoller Satire.

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